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Astrologie – P wie Psychosomatik

Psychosomatik und Partnerschaft, Paracelsus, Planeten, Pluto



Astrologie, Partnerschaft, Lexikon


Definition Partnerschaftsastrologie, Lexikon




A – Astromedizin im Horoskop
B – Berufshoroskope
C – Combin, Partnerhoroskope
D – Drachenpunkte Partnerschaft
E – Esoterik Astrologie
F – Sternzeichen Fisch
G – Geburtshoroskop Astrologie
H – Persönliches Horoskop
I – Astrologie im Internet
J – Jahreshoroskop Astrologie
K – Karmahoroskop Kinderhoroskop
L – Liebe Astrologie
M – MC Astrologie
N – Neptun Astrologie
O – Orbis Astrologie
Q – Quintil Astrologie
R – Radix Astrologie
S – Sternzeichen Schütze
St – Steinbock Astrologie
T – Tetrabiblios Traumsymbole
U – Uranus Astrologie
V – Venus Astrologie
W – Wassermann Astrologie
XYZ – Yod Horoskop

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Psychosomatik und Astrologie:

Was ist unter Psychosomatik zu verstehen? Vereinfacht ausgedrückt ist Psychosomatik die Lehre von den psychisch verursachten Krankheiten. Sie spielt eine Rolle bei der psychologischen Astromedizin, also der Beschäftigung der Astrologie mit Medizin und Gesundheit. Mit der schulmedizinischen Art von Psychosomatik hat diese Variante allerdings nicht viel zu tun. Sie sieht in den Konstellationen, die einer Krankheit entsprechen, überwiegend ein ungelöstes psychisches Problem, das zur Krankheit somatisiert.

Es gibt verschiedene Varianten der Astromedizin und es ist zu beachten, dass der Astrologe ohne Therapie-Erlaubnis nicht versehentlich Heilkunde ausübt. Praktisch helfende Astrologie in Kombination mit Medizin kann nämlich durchaus dazu führen. Weiteres hierzu kann bei Astrologie und Medizin nachgelesen werden, bestehend aus Teil 1 und 2.


Paracelsus und Astromedizin

Deutscher Arzt, Alchimist, Philosoph und Naturforscher des 16. Jahrhunderts, dessen eigentlicher Name Philippus Theophrastus Bombastus von Hohenheim war. Er verlangte von einem guten Arzt astrologische Kenntnisse und war damit ein Verfechter der Astromedizin bzw. Astrologie, was viele nicht wissen. War diese Anschauung zur Gesundheit, diese Einstellung zur Astrologie bzw. Astromedizin erstaunlich? Damals nicht so sehr, Astrologie und Astromedizin waren von der normalen Medizin nicht so extrem weit entfernt wie heute.

Die Forderung von Paracelsus war damals weniger spektakulär als dies heute angesehen wird, denn er war ein anerkannter Arzt und die wissenschaftliche Medizin heutzutage denkt anders über die Astrologie. Damals aber war die Aufgeschlossenheit noch etwas größer, der Blick auf Gesundheit und Krankheiten ein etwas anderer. Eine ähnliche Aufgeschlossenheit für Astromedizin gilt übrigens auch für Hippokrates, einem antiken Arzt, nach dem der hippokratische Eid der Ärzte benannt ist und der zur Einführung chemischer Medikamente sowie zur naturwissenschaftslastigen modernen Medizin wesentlich beitrug.


Partnerschaft und Astrologie:

Partnerschaft ist ein sehr beliebtes Thema in der Astrologie. Die Partnerschaft in der Astrologie kann mittels diverser Partnerhoroskope und Techniken sehr vielseitig und umfassend beleuchtet werden, außerdem liegt Partnerschaft als Thema vielen am Herzen. Das dürften die beiden Hauptgründe sein. So wichtig Partnerschaft als Gegenstand der Astrologie sein mag, so schwierig ist sie auch. Ein richtiges Partnerhoroskop mit zwei Geburtshoroskopen ist nichts für Anfänger der Astrologie. Es ist sehr kompliziert und die meisten Astrologen sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Es ist daher hilfreich, eine möglichst klare Fragestellung vom Klienten zu haben und eine Partnerschaft nicht von allen denkbaren Seiten astrologisch analysieren zu müssen, was sehr zeitaufwendig ist. Astrologie ist generell sehr komplex und ein Partnervergleich ganz besonders.

Grundlage und Basis professioneller Astrologie ist beim Thema Partnerschaft zunächst das Geburtshoroskop. Bevor die Horoskope der beiden Personen im Vergleich analysiert werden, sollte Partnerschaft als eigenständiges Thema im jeweiligen Geburtshoroskop der beiden geklärt werden. Abhängig von dieser persönlichen Ausgangssituation steht und fällt alles im späteren Vergleich der beiden. Hat jemand gemäß seinem Geburtshoroskop z.B. das dringende Bedürfnis nach einer möglichst aufregenden und herausfordernden Partnerschaft, so muss die Frage des Zusammenpassens mit einem anderen gemäß diesem Hintergrund gedeutet werden.


Plaktischer Aspekt:

Ein Hauptaspekt mit einem Orbis über ein Grad, also ein nicht exakter, aber im Orbis liegender und daher gültiger Aspekt. Wie groß dieser Orbis und damit die noch bestehende Gültigkeit des Aspektes ist, ist in der Astrologie nicht verbindlich festgelegt.


Planeten:

In der klassischen Astrologie wurden und werden die Planeten auch als Wandelsterne bezeichnet, da sie sich wahrnehmbar bewegen, im Gegensatz zu den scheinbar stehen bleibenden Fixsternen. Sie sind zentrale Deutungselemente in der Astrologie, in jeder Astrologie-Schule. Geht es z.B. um Partnerschaft, so wird der Astrologe immer den Herrscherplaneten des siebten Hauses (Haus der Partnerschaft) analysieren. Geht es um Gesundheit und Psychosomatik, so wird der Herrscher des ersten und/oder zweiten Hauses herangezogen usw.
Astronomisch sind Sonne und Mond keine Planeten, im astrologischen Sprachgebrauch werden sie aber fast immer in einem Atemzug mit den echten Planeten genannt: Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto.
Planeten gelten in der Astrologie als die aktiven Vertreter ihres Urprinzips, sie symbolisieren Wesenskräfte und "tun" etwas. Merkur steht z.B. für sprechen und schreiben, Pluto für transformieren, Saturn für begrenzen usw.


Pluto:

Neutraler Wasserplanet, der das Tierkreiszeichen Skorpion beherrscht und knapp 248 Jahre für einen kompletten Zyklus durch den Tierkreis benötigt. Mit "neutral" ist nicht der Charakter von Pluto gemeint, sondern die in der Astrologie übliche Geschlechtsklassifizierung. Es gibt eher männliche und eher weiblich geprägte Planeten, doch Pluto gilt in der Astrologie als neutral. Seine Eigenschaften sind also nicht typisch männlich oder weiblich.
Schlüsselworte zu seiner Bedeutung: geistig durchdringen, analysieren, transformieren, auf den Grund gehen, an bestimmten Vorstellungen und Konzepten festhalten, binden und loslassen.




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Copyright©2006, Martin Dierks, letzte Änderung September 2008
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