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Astrologie-Definitionen, Buchstabe U

Unaspektiert, unerlöst (Krankheiten, Karmahoroskop), Uranus, Urprinzipien



Krankheiten und Astrologie


Astrologielexikon, Definition Urprinzipien




A – Astromedizin per Horoskop
B – Berufshoroskop
C – Composite Partnerhoroskop
D – Drache Partnerschaft
E – Esoterik Astrologie
F – Sternzeichen Fisch
G – Geozentrik Astromedizin
H – Horoskop
I – individuelle Astrologie
J – Jahreshoroskop Astrologie
K – Karmahoroskop
L – Liebe Astrologie
M – MC Astrologie
N – Neumond Astrologie
O – Orakel Astrologie
P – Psychosomatik Astrologie
Q – Quintil Astrologie
R – Rechtläufigkeit Astrologie
S – Selbsterfüllende Prophezeiung
St – Sternzeichen Astrologie
T – Trigon Karmahoroskope
V – Vollmond Astrologie
W – Wassermann Astrologie
XYZ – Zyklus Horoskop

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Unerlöst – Krankheiten und Karmahoroskop:

Jede Konstellation in einem Horoskop kann konstruktive, kreative und harmonische Erscheinungen anzeigen oder destruktiv-disharmonische. Ersteres wird in der Astrologie oft als erlöst, letzteres als unerlöst bezeichnet. Eine unerlöste Form ist z.B. Krankheit. Unerlöst-schwierige Konstellationen sind daher unter anderem für die medizinische Astrologie (Astromedizin) interessant, siehe Teil 1 und 2 bei Astrologie und Krankheiten, wo vor allem der psychosomatische Aspekt der Krankheiten ausgeführt wird. Daneben gibt es noch die medikamentenorientierte Astromedizin.

Eine Rolle spielen unerlöste Konstellationen naturgemäß auch in der Karma-Astrologie bzw. im Karmahoroskop, siehe bei karmische Astrologie, Karmahoroskop, denn die für ein Karmahoroskop relevanten Konstellationen können auch als schwer unerlöste Aspekte definiert und betrachtet werden. Der Begriff des Unerlösten ist also in der Astrologie nicht statisch definiert und besagt zunächst mal einfach nur, dass sich etwas auf schwierige Weise manifestiert und unbewusst ist. Dies gilt nicht nur für Karmahoroskope.

Egal, auf welche Weise sich schwierige Konstellationen manifestieren, durch die Unterstützung der Astrologie und eine geeignete Beratung soll der Klient in die Lage versetzt werden, sich bisher unerlöst erlebter Konstellationen bewusster zu werden und sie auf konstruktive Weise zu leben. Ein entwicklungsorientierter Umgang mit schwierigen Konstellationen macht Astrologie und eine ggf. durchgeführte Beratung – mehr unter Astrologie & Beratung – wirklich wertvoll. Damit eine solche Beratung mit Hilfe der Astrologie effektiv und hilfreich ist, bedarf es neben der sachlichen Kompetenz auch psychologische Beratungskompetenz.


Unaspektiert:

Wann ein Planet als unaspektiert gilt, ist in der Astrologie nicht eindeutig definiert. Zum Teil gilt ein Planet ohne Hauptaspekte bereits als unaspektiert, strenger definiert darf er auch keinen der gängigen Nebenaspekte besitzen. Unaspektierte Planeten sind weder schlecht noch gut, sie können beides sein, in jedem Falle aber sind sie etwas Besonderes.

Sie sind wie Einzelgänger in einer Gruppe, die grundsätzlich zu wenig beachtet werden, in bestimmten Situationen dann aber eine entscheidende Rolle übernehmen können. Dies kann die Rolle eines Jokers sein oder weniger konstruktiv im Rahmen einer unkontrollierten Überkompensation der bisherigen Mauerblümchen-Rolle geschehen. Je nach angelegter Definition gehen Autoren von Büchern zur Astrologie davon aus, dass ca. 5 bis 10 % aller Horoskope einen unaspektierten Planeten aufweisen.


Uranus:

Neutraler Luft-Planet, der das Tierkreiszeichen Wassermann beherrscht und ca. 84 Jahre und 7 Tage für einen kompletten Zyklus durch den Tierkreis benötigt. Schlüsselworte zur Bedeutung: befreien, verändern, aus der Reihe tanzen, sich geistig entwickeln, sich emanzipieren im weitesten Sinne. In der Astrologie gilt Uranus als Luftikus und Seiltänzer, Revolutionär und Fortschrittsbringer.


Urprinzipien der Astrologie

Die Astrologie kennt zwölf Urprinzipien. Jedes davon findet sich in einem Tierkreiszeichen, Planeten und Haus. Oder anders formuliert, je ein Tierkreiszeichen, Planet und Haus gehören einem Urprinzip an und drücken dieses Urprinzip als Planet (aktiv verwirklichend), Tierkreiszeichen (Art und Weise) und Haus (Lebens- und Interessensgebiet) aus.
So ist z.B. dem ersten Urprinzip das Tierkreiszeichen Widder, der Planet Mars und das 1. Haus zugeordnet. Die zwölf Urprinzipien, die sich auf drei Ebenen (Planeten, Häuser, Tierkreiszeichen) befinden, sind Grundlage der Astrologie und jeglicher Deutungsversuche.



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Copyright©2006, Martin Dierks, letzte Änderung September 2008
Zum Karmahoroskop, über Krankheiten
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