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Astrologie und Astrologe im Kreuzfeuer von Wissenschaft und Kirche




Buchcover meines Buches
Zu meinem Buch, "Ein psych.-spiritueller Wegbegleiter vom Sex über Liebe zur Christusliebe"
(Untertitel) und außerdem über Seelenverwandtschaft: Zum Buch + Seelenverwandtschaft.




 

Astrologie und Wissenschaft


Astrologie funktioniert. Sie ist entgegen der Meinung der Wissenschaft keine Glaubensfrage gutwilliger Sympathisanten. Erfolgreich praktizierende Astrologen zeugen davon ebenso wie ihre Klienten.

Ohne der Frage was ist Astrologie je näher nachgegangen zu sein, lehnen sie viele ab. Sie kämen nie auf die Idee, sich ein Horoskop erstellen zu lassen, geschweige denn eine astrologische Beratung auszuprobieren. Warum? Einen wichtigen Grund finden wir darin, dass sich Astrologie nicht mit physikalischen Wirkungen der Sterne und Planeten erklärt. Überrascht? Kein professioneller Astrologe wird sich auf physikalische oder ähnliche Wirkungen berufen. Es gibt keine wissenschaftlich haltbare Erklärung für die Funktion der Astrologie im Sinne von Ursache und Wirkung!

Das Erklärungsmodell professioneller Astrologen beruht vielmehr auf dem sogenannten Analogie- oder Synchronizitätsdenken. Das Analogiegesetz kommt ganz ohne Kausalität nach dem Ursache/Wirkungsprinzip der Wissenschaft aus. Allen rationalen Zeitgenossen entlockt solch "esoterischer Unsinn" nur verächtliche Empörung. Sie lehnen kategorisch ab, was sie nicht verstehen. Erstaunlicherweise fehlt die Bereitschaft, sich zumindest mit den eigenen Verstandeswaffen näher auf die Astrologie einzulassen. Astrologen müssen daher Scharlatane und Spinner sein.


Astrologen haben die Zeit auf ihrer Seite

Der Fraktion der Logiker und Rationalisten mag man als Astrologe nahe legen, ihr intellektuelles Ego vorübergehend abzulegen und sich mal ernsthaft auf eine andere Denk- oder vielmehr Anschauungsweise einzulassen. Allein die Tatsache, dass Astrologie seit einigen tausend Jahren existiert, während die Erkenntnisse der Wissenschaft oft nur ein paar Jahre gültig sind, sollte der gelegentlichen Arroganz einen heilsamen Knacks geben. Niemals würden so viele Menschen über so lange Zeit einem reinen Hirngespinst nachlaufen.

Die Geschichte hat immer wieder geistige Größen und zugleich Wissenschaftler (!) wie Kepler, C.G. Jung, Paracelsus und Hippokrates hervorgebracht, die Anhänger der Astrologie waren. Sie waren Astrologen oder Astrologie-Sympathisanten, sicher keine Spinner oder Scharlatane.

Wie relativ und beschränkt die wissenschaftliche Weltanschauung ist, beweist sich die Wissenschaft im Übrigen regelmäßig selbst. Die so gern zitierten "neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse" widersprechen oft den vorhergehenden. Informieren Sie sich mal über das Hin und Her in der Beurteilung von Fett in der Ernährungsmedizin die letzten 30 Jahre. Sicher gibt es Meinungsverschiedenheiten in der Astrologie und unter Astrologen. Ein solch ständiges Verwerfen bisheriger Errungenschaften kennen wir aber nicht. Die Grundregeln der Astrologie sind uralt.


Wissenschaft unterliegt menschlicher Willkür

Dass harte wissenschaftliche Fakten durch unterschiedliche Interpretation – je nach Finanzierung und Absicht einer wissenschaftlichen Untersuchung – ganz weich werden können, verdeutlicht z.B. die Statistik und deren Verwendung. Die bekannte Devise "traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast" sagt alles. Politik und Wirtschaft machen davon reichlich Gebrauch. Die hier erkennbare Willkür lässt im Vergleich dazu die Meinungsverschiedenheiten unter Astrologen recht harmlos erscheinen.

Zur Alternativmedizin gehört z.B. die Akupunktur und die Akupunktur wurde in zig nach allen Regeln der Wissenschaft durchgeführten Untersuchungen (doppelblind ect.) als wirksam befunden. Dennoch zahlen die gesetzlichen Krankenkassen Behandlungen nur in ganz wenigen Fällen. Deren Begründung oder vielmehr scheinheiliger Vorwand lautet: Wissenschaftlich nicht erwiesen. Über die dahintersteckenden Motive finanzieller und gesundheitsmachtpolitischer Art mag jeder eigene Vermutungen anstellen...

Private Krankenkassen allerdings bezahlen Akupunktur und jetzt raten Sie mal mit welcher Begründung. Weil es "wissenschaftlich erwiesen" ist. Tja, so ist das mit harten wissenschaftlichen Fakten in weichen Händen von Menschen, die voreingenommen ihre eigenen Interessen verfolgen. Angesichts dessen darf sich der integer praktizierende, professionelle Astrologe stolz vor seine Astrologie stellen.


Wissenschaft ist beschränkt und relativ

Viele ähnliche Beispiele machen klar: Erstens, die Wissenschaft ist nicht in der Lage, alles angemessen zu erklären – inclusive Astrologie und die Arbeit von Astrologen. Und zweitens, wissenschaftliche Objektivität ist eine Illusion. Witzigerweise erkannten und belegten das ausgerechnet Wissenschaftler, Wissenschaftskollegen aus der Quantenphysik. Die Wissenschaft widerlegt sich selbst, sehr spannend. Ich spreche von der sogenannten Unschärferelation von Heisenberg.

Die Unschärferelation nach Heisenberg besagt unter anderem, dass es keine von den Untersuchenden getrennte, wirklich objektive Untersuchung geben kann. Die durchführenden Personen beeinflussen das Ergebnis immer und unweigerlich. Diese Erkenntnis ist ein alter Hut, längstens bekannt. Nun ja, auch die wissenschaftlich bewiesene Entdeckung von Kopernikus, dass die Erde sich um die Sonne dreht und nicht umgekehrt, hat bis zu ihrer Anerkennung immerhin stolze 150 Jahre gebraucht...

Über die Heisenberg-Unschärferelation hinaus spotten die Elementarteilchen auch ansonsten jeglicher üblichen Charakteristik von Ursache und Wirkung, Zeit und Raum. Sie machen höchst unlogische und irrationale, sprich "unwissenschaftliche" Dinge.

Sie sehen also, Astrologen sehen sich der Kritik eines Gegner ausgesetzt, der eigentlich auf sehr wackligen Beinen steht.

                 
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Die Kirche kritisiert die Zukunftsvorhersage von Astrologen


Katholische und evangelische Kirche betrachten Astrologie insgesamt kritisch. Sie lehnen insbesondere die Zukunftsvorhersage z.B. per Jahreshoroskop als Instrument von Astrologen ab (generell das Orakel) sowie die Rolle der Sterne als Ersatzgötter.

Die Kirche steht der Astrologie nicht wohlgesonnen gegenüber, v.a. wegen der Zukunftsvorhersagen. Ein bisschen mag diese Einstellung überraschen, denn:

  • Der Stern von Bethlehem führte einst die heiligen drei Könige zum Jesuskind und die drei waren wahrscheinlich Astrologen.
  • Philipp Melanchton, enger Mitstreiter von Martin Luther, war überzeugter Astrologe.
  • Der Satz aus dem Vater-Unser "Wie im Himmel, so auf Erden" entspricht perfekt dem astrologischen Analogiegesetz, dessen Kurzbezeichnung nicht zufällig "Wie oben, so unten" lautet.
  • In der Geschichte hielten sich einige Päpste Astrologen als ständige Berater.
  • Benediktinermönch Pater Dr. Gerhard Voss, Leiter des Ökumenischen Instituts in Niederaltaich, bekennt sich zur Astrologie und hat sogar ein Buch mit dem Titel "Astrologie christlich" verfasst.

Im Fokus der Kritik stehen Astrologen, die sich der Orakel-Astrologie, also der Zukunftsvorhersage mittels Jahreshoroskop ect. verschrieben haben. Die Zukunft lasse sich nicht vorhersagen, alleine Gott kenne sie. Außerdem solle sich niemand auf solche Vorhersagen verlassen und abhängig machen, stattdessen auf Gott vertrauen. So das offizielle Statement der Kirche. Das Geburtshoroskop sei ebenfalls kein akzeptables Medium zur Lebensorientierung und Entscheidungsfindung.

Diese Einstellung entspricht weitgehend der psychologischen Astrologie, abgesehen von der durchaus hilfreichen Orientierung durch Geburtshoroskope. Gerade Geburtshoroskope bilden durch ihr großes Potential für Selbsterkenntnis und Entwicklung das Rückgrat vieler Anwendungen. Nur verantwortungsbewussten Astrologen, die psychologische Selbsterforschung fördern (dazu dient das Geburtshoroskop!?) und damit den Weg für religiöse Zuwendung ebnen, gewinnen die Kirchen etwas Positives ab. Sie betonen weiterhin, dass die Sterne keine Götter seien, sondern selbst von Gott erschaffen.

Die Grundbotschaft an die Astrologen, die subtil zwischen den Zeilen mitschwingt, lautet wohl: Die irdische Verwaltung des "Himmels" und die dadurch legitimierte geistliche Führung von Menschen ist unser Job. Bleibt bei euren Angelegenheiten, z.B. der Psychologie und kommt uns nicht in die Quere. Ihr dürft uns zuarbeiten, aber mehr nicht.

                 
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Der Astrologe ist selbst sein größter Feind


Unprofessionelle Astrologen und die oberflächlich-kommerzielle Verwendung von Astrologie schaden ihr mehr als kirchliche und wissenschaftliche Kritik.

Kennen Sie den Spruch, dass der größte Feind immer unerkannt in den eigenen Reihen sitzt? Zu einem guten Stück trifft das auch auf Astrologen zu. Wir leben in einem freien Land und die fehlende Zustimmung bei Wissenschaft und Kirche lässt sich gut verschmerzen. Das viel größere Problem stellen m.E. all die Vertreter aus den eigenen Reihen dar, die den Gegnern durch ihr schlechtes Beispiel in die Hände spielen. Die Liste an Beispielen ist lang.

Nicht wenige Astrologen und sich als solche ausgebende Gewerbetreibende verkaufen minderwertige Computerhoroskope für gutes Geld. Sie werden z.B. fälschlich als persönliches, individuelles Horoskop angepriesen. Ein wirklich individuelles Horoskop kann bei der Verwendung von Standard-Textbausteinen aber nicht herauskommen. Die Verkäufer verschweigen, dass das Horoskop nur Produkt eines Programms ist und legen "individuell" sehr beschönigend zu ihren Gunsten aus.

Einen echten Bärendienst erweisen außerdem alle Astrologen ihrem Berufsstand, die keine psychologisch geschickte Astrologie-Beratung leisten. Die Betonung liegt auf "Beratung"; es geht ganz unabhängig von fachlicher Deutungskunst um eine psychologisch angemessene und effektive Vermittlung der gewonnenen Erkenntnisse. Eine psychologisch kompetente Astrologie-Beratung sollte z.B. keine überflüssigen Ängste schüren oder rosarote Luftschlösser bauen.

Zukunftsvorhersagen im Sinne reiner Ereignisprognosen schaden unserem Ansehen als professionelle Astrologen, weil sie

  • meist nicht eintreffen,
  • auch wenn sie eintreffen dem Ratsuchenden damit letztlich nicht geholfen ist,
  • häufig selbsterfüllende Prophezeiungen in Gang setzen.

Die überall anzutreffenden Sternzeichen liefern ein weiteres Beispiel für eine harmlose, aber der Astrologie nicht dienlichen Erscheinung. Sie verstärken den Eindruck, Astrologie bestünde aus einer dreizeiligen, oberflächlich-unterhaltsamen Deutung nur des Sternzeichens – einem kleinen, einzelnen Deutungsfaktor im Horoskop. Kein auch nur halbwegs seriöser Sterndeuter verlässt sich alleine auf das Sternzeichen. Außerdem handelt es sich beim Sternzeichenhoroskop fast immer um erfundene Unterhaltungstexte.


Überall menschelt es

Angesichts all dessen kann ich selbst als Astrologe Kritik sehr gut verstehen. Egal, von welcher Seite sie kommt. Dennoch gibt es eben auch viele kompetente Astrologen, die sehr effektiv helfen können. Dennoch bleibt die Astrologie ein tolles Instrument. Sie kann sich gegen ihren Missbrauch nicht wehren. Es kommt einzig darauf an, was aus ihr gemacht wird.

Was könnte die Mathematik dafür, wenn einzelne nur das Einmaleins beherrschen, sich aber als Mathematiker anderen zur Verfügung stellen wollten? Nichts. Was kann die Bibel dafür, wenn viele Vertreter der Kirche und Gläubige nicht die Liebe darin erkennen und dennoch anderen predigen? Nichts. Was kann Jesus oder Mohammed dafür, wenn andere in ihrem Namen Krieg führen? Nichts. Was kann die Wissenschaft dafür, wenn sich einzelne Wissenschaftler für ihre Expertisen bestechen lassen oder Gefangene Ihres Intellektes bleiben? In diesem Sinne liegt es auch nicht an der uralten Sterndeutungskunst selbst.

Wer sich ernsthaft und vorurteilsfrei auf Astrologie einlässt – obige Kritiker aus Kirche und Wissenschaft tun dies in aller Regel nicht – der wird nicht enttäuscht. Er wird erkennen, dass der professionelle Astrologe einen durchaus ehrbaren und hilfreichen Beruf ausüben kann.



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Copyright©2006, Martin Dierks, letzte Änderung Februar 2014

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